期刊名称:SUCHTTHERAPIE
期刊简介(About the journal)
投稿须知(Instructions to Authors)
编辑部信息(Editorial Board)
About the journal
Zeitschrift
Suchttherapie
Suchttherapie, Heft 02
Die Zeitschrift Suchttherapie ist das offizielle Organ der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin und ist für Mitglieder kostenlos.
Die Zeitschrift Suchttherapie erscheint vierteljährlich im Thieme Verlag und bietet eine Fülle von Original- und Übersichtsarbeiten zu aktuellen Themen und Trends aus der Suchtmedizin, Suchtpsychologie und Suchtsozialarbeit. Interessante Kasuistiken und Pro-Kontra-Debatten bieten zusätzlich einen informativen Praxisbezug und spannenden Einblick in aktuelle drogenpolitische Debatten.
Darüber hinaus kommen in Schwerpunktheften wichtige Themen gesondert zur Sprache. Bisherige Schwerpunktthemen waren:
Hepatitis
Jugendsurvey
Moderate Use
Substitution
Gewalt.
Nähere Informationen zur Zeitschrift Suchttherapie, zum aktuellen Heft sowie freien Zugang zu älteren Ausgaben (Jahrgänge 200-2006) erhalten Sie auf der Internetseite des Thieme-Verlages: http://www.thieme.de/fz/suchttherapie/index.html
Einen Online-Zugriff auf aktuelle und frei erhältliche, ältere Ausgaben der Zeitschrift Suchttherapie haben Sie über diese Seite (oben rechts gewünschten Jahrgang und Ausgabe anwählen):
http://www.thieme-connect.de/ejournals/toc/suchttherapie
Instructions to Authors
Autorenhinweise
Bitte beachten Sie bei der Einreichung von Manuskripten für die Suchttherapie die folgenden Autorenhinweise:
Autorenhinweise ( pdf 7229,52 KB )
Nehmen Sie bei der Einreichung Ihres Manuskripts dazu Stellung, ob ein Interessenkonflikt im Sinne der Richtlinien des International Committee of Medical Journal Editors vorliegt. Bitte verwenden Sie dazu das folgende Formblatt:
Formblatt Interessenkonflikt ( pdf 17,09 KB )
Für alle Abbildungen, auf denen Personen erkennbar dargestellt sind, benötigen wir vor Drucklegung von den abgebildeten Personen eine schriftliche Einverständnis-erklärung, die Sie mit diesem Formular einholen können:
Einwilligungserklärung für Patientenabbildungen ( pdf 49,73 KB )
Editorial Board
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Editorial |
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M Backmund 1, K Behrendt 1, J Gölz 1 |
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1 Kongresspräsidenten |
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
für den diesjährigen DGS-Kongress haben wir den Rausch als Teil des Lebens zum Hauptthema gewählt. Wir wollen gerade in einer Zeit, in der das sogenannte Abstinenzparadigma tendenziell wieder zum absoluten und unhinterfragbaren Ziel zu werden scheint, damit nicht etwa ein Loblied auf den Rauschzustand anstimmen.
Vielmehr geht es uns darum, mit dieser Themenwahl und auch mit der Befassung mit diesem Thema im Hauptsymposium deutlich zu machen, dass eine Auseinandersetzung mit einem offenbar als menschliches Grundbedürfnis zu verstehenden Zustand nicht durch politische Akklamationen ersetzt werden kann. Sloterdijk hat schon vor Jahrzehnten in seinem Aufsatz zur Weltsucht (Anmerkungen zum Drogenproblem) darauf hingewiesen, dass gemeinschaftlich erlebte Rauschzustände schon in Zeiten bevor Geschichte niedergeschrieben wurde, eine wichtige gesellschaftliche Funktion hatten und dass die Assoziation von Droge und Sucht eine neuzeitliche Verknüpfung darstelle, die der Verdrängung des Konsums vom Gemeinschaftserlebnis ins Private zu verdanken sei.
Wir werden an dieser neuzeitlichen Verknüpfung sicher nichts verändern können, eine rationale Auseinandersetzung mit dem „Rausch“ kann uns vielleicht aber auch helfen, mehr Verständnis für unsere Patienten zu gewinnen.
Mit den Referenten, die wir für das Hauptsymposium gewinnen konnten, können wir Ihnen ausgewiesene Experten zu ihrem jeweiligen Vortragsthema präsentieren. Wir hoffen und meinen aber auch, dass das weitere Kongressprogramm eine gute Mischung aus informativen Vorträgen und wichtigen Fortbildungsangeboten dargestellt.
Deswegen hoffen wir, mit diesem Programm Ihr Interesse an unserem Jahreskongress geweckt zu haben.
Markus Backmund
Klaus Behrendt
Jörg Gölz
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